Öffentliche Bauten - das Haus als Freund
 
Wenn es stimmt, dass öffentliche Bauten den Geist einer Gesellschaft widerspiegeln, dann treten wir für den bescheidenen und freundlich selbstbewussten Staat ein, der für die Menschen da ist. Öffentliche Bauten sollen das Selbstbewusstsein der Bürger dokumentieren ohne im Sumpf demokratisierter Kultur zu versinken.
 
Der öffentliche Bau hat immer einen kulturellen Anspruch, den er durch seinen besonderen Standort und die Besetzung des Außenraumes umsetzen muss. In der vielfältigen Nutzung wünschen wir uns eine demonstrative Zugänglichkeit, einen Schuss Selbst-Relativierung.
So wird der Staat freundlich, der soziale Kontext zum Ort der Begegnung. Vielfalt ist möglich. Kinder stehen nicht stramm, sondern lernen ihren Beitrag zu leisten. Der Obrigkeitsstaat ist passé.